Archiv der Kategorie: Bauantrag

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!

Vor nicht allzu langer Zeit haben wir uns schriftlich an unser zuständiges Bauamt in Eberswalde gewandt, weil diese uns im Juli über 1.600 Euro für unsere Baugenehmigung abgeknöpft haben. Unter diese doch sehr stolze Summe fielen auch rund 200 Euro für die vom B-Plan abweichende Farbe unserer Dachziegel. Diese sind nämlich anthrazit, an Stelle von …!? Ja, an Stelle von was eigentlich?

Zukünftige Nachbarn machten uns darauf aufmerksam, dass die Farbe der Dachziegel im B-Plan nicht eindeutig definiert ist, weshalb man eigentlich auch keine Gebühr dafür verlangen dürfte, wenn diese angeblich vom B-Plan abweicht. Also wandten wir uns an das Bauamt und siehe da, heute erhielten wir eine Rückerstattung in Höhe von 200 Euro :-)!

Und die Moral der Geschichte: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!

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Eine gute Adresse

Am Samstag war Tag des Postboten! Wir haben mal wieder Post bekommen und möchten dies gern in unserem Bautagebuch unserer Stadtvilla 130 von Heinz von Heiden mit Euch teilen.

Zwar steht noch nichts auf unserem Grundstück, jedoch haben wir nun die amtliche Bestätigung der Gemeinde Panketal, dass wir die Hausnummer 12 führen dürfen. Da wir zwei Flurstücke gekauft haben, hatten wir die Wahl zwischen der Nummer 12 und der Nummer 13. Aber um dem Bau und auch dem späteren Heim eine gute Adresse zu geben haben wir uns explizit im Antrag gegen die Unglückszahl 13 entschieden und die 12 gewünscht. Und Siehe da, nun ist es amtlich. Mal schauen wie hoch die Rechnung dafür sein wird ;-).

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Eingeordnet unter Bauantrag, Gemeinde Panketal

Teure Freude

Heute war es nun endlich soweit und wir haben unseren genehmigten Bauantrag in der Post gefunden. Seit Ende April hatten wir ungeduldig auf diesen Augenblick gewartet und Jan ist den freundlichen Damen und Herren beim Bauordnungsamt Panketal und der unteren Baubehörde Eberswalde auf die Nerven gegangen. Nun endlich haben diese den gesamten Auftrag ohne irgendweche Auflagen genehmigt.

Was wir jedoch bis heute nicht wussten ist die Tatsache, dass wir für jede Abweichung vom eigentlichen Bebauungsplan „Stafzahlungen“ zu zahlen haben: 200,00 Euro pro Abweichung klingt zwar im ersten Moment noch harmlos, jedoch kommt bei unseren vielen Abweichungen (Traufhöhe, Dachform/Firstrichtung, Dachfarbe, Sockelhöhe und Eingeschossigkeit) da schnell ein Betrag von 1.000,00 Euro zusammen. Dazu wurden dann noch die „eigentlichen“ Bauantragsgebühren von 620,00 Euro hinzugerechnet und schon liegt eine neue Rechnung von über 1.620,00 Euro zur Überweisung bereit :-(.

Leider Gottes viel mehr, als wir eigentlich gedacht haben. Jetzt hoffen wir nur noch, dass wir das Geld irgendwo anders einsparen können.

Isabel hat gleich eine Kopie von allem gemacht und es direkt in den Briefkasten nach Isernhagen zu Heinz von Heiden gesteckt. Wenn uns jetzt keine großen Steine mehr in den Weg gelegt werden können wir darauf hoffen, dass in gut 6 Wochen der Bagger anrollt ;-).

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It’s the final countdown

Am Donnerstag war es nach gut zweieinhalb Monaten soweit. Der Bauantrag wurde genehmigt *juhuu*

Jetzt heißt es nur noch ein paar Tage warten bis dieser bei uns im Briefkasten landet, damit er direkt an Heinz von Heiden geschickt werden kann. Das heißt für uns, dass es in gut 6 Wochen nun endlich mit dem Bau losgehen kann.

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Der Dschungel der Bürokratie

Hätten wir uns an die Festsetzungen in unserem B-Plan gehalten, dann hätten wir binnen vier Wochen eine Baugenehmigung im Zuge der Bauanzeige erhalten. Leider hätten wir dann aber auch keine Stadtvilla bauen dürfen und hätten auf viele weitere Wünsche verzichten müssen. Hätte, wenn und aber! Wir entschieden uns für die Stadtvilla, für die anthrazitfarbenen Dachziegel, für eine teils taubenblaue Fassade und damit für den Dschungel der Bürokratie!

Also hat sich Jan auf den Weg nach Eberswalde gemacht, um den Bauantrag persönlich beim Bauamt abzugeben. So konnten wir sicherstellen, dass auch alle Unterlagen vollständig sind und direkt an den zuständigen Bearbeiter gelangen.

Die erste Ernüchterung folgte prompt, als wir erfuhren, dass unsere Bearbeiterin für die kommenden zwei Wochen im Urlaub ist und die Bearbeitung der Anträge bis dahin warten muss. Nach den zwei Wochen riefen wir das erste Mal beim Bauamt an, um nach dem Stand der Dinge zu fragen. Und siehe da, mit ein paar lieben Worten kann man selbst die bürokratischsten Beamten um deren gewohnte Strukturen bringen und eine schnellere Bearbeitung des Bauantrages erreichen.

Nachdem alle Behörden ihr Statement abgegeben hatten, warteten wir nur noch auf das Feedback von der Gemeinde Panketal. Diese teilte uns jedoch mit, dass Sie dem Bauantrag nicht zustimmen kann, da die Hausfarbe nicht dem örtlichen Farbschema der umliegenden Häuser entspricht! Was für ein Schock für uns!!! Zu Erinnerung: wir reden hierbei von nur ca. 1/4 der Gesamtfläche, welche durch einen taubenblauen Anstrich farblich abgesetzt werden soll. Der Rest des Hauses ist weiß und die taubenblauen Elemete werden zudem durch weiße Zierstreifen aufgehellt – wo ist hier das Problem? Die Gemeinde Panketal argumentierte damit, dass laut B-Plan pastellfarbene Anstriche  zu bevorzugen sind. Zum Glück erhielten wir kurze Zeit später vom Bauamt in Eberswalde die Information, dass das Veto der Gemeinde Panketal nicht akzeptiert wird, da der B-Plan nichts gegenteiliges vorschreibt. Mit dieser Reaktion des Bauamtes hatte die Gemeinde Panketal bereits im Voraus gerechnet. Da fehlen einem die Worte!

Nun sind jedoch alle Unstimmigkeiten geklärt und wir warten nur noch auf die Baugenehmigung, welche in der nächsten Woche kommen sollte :-).

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